Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal

Vitamine



Vitamine sind lebensnotwendige Nahrungsbestandteile, die der Körper selbst nicht oder nur unzureichend bilden kann. Daher müssen Vitamine beziehungsweise ihre Vorstufe (Provitamine) mit der Nahrung zugeführt werden.

Aufgeschnittene Zitrone © Thinkstock

Was sind Vitamine überhaupt?

Im Organismus haben Vitamine zahlreiche biokatalytische Funktionen, das heißt, sie sorgen dafür, dass Stoffwechselprozesse ungestört ablaufen können. Wichtig ist zu wissen, dass der Stoffwechsel und damit die Wirkung einzelner Vitamine von anderen Vitaminen abhängig ist.

Prinzipiell können Sie Ihren Vitaminbedarf durch eine vollwertige Ernährung decken. Eine optimale Ernährung ist jedoch nicht einfach: Zum einen fehlt vielen die Zeit, Lebensmittel frisch zuzubereiten, zum anderen verlieren viele Lebensmittel aufgrund veränderter Anbaubedingungen und langer Transportwege deutlich an Vitamingehalt. So haben beispielsweise Kartoffeln bis zu 25 Prozent weniger Vitamin C als noch vor 20 Jahren.

Eine ungenügende Vitaminversorgung kann zu vielfältigen Mangelerscheinungen und Erkrankungen führen. Ein solcher Mangel kann von verschiedenen Faktoren begünstigt werden – zum Beispiel Rauchen, Alkohol, einseitige Ernährung, chronische Erkrankungen, Medikamenteneinnahme oder Erkrankungen des Verdauungsapparates. Auch bei Leistungssportlern, Kindern und Jugendlichen im Wachstum, Schwangeren oder stillenden Müttern besteht ein erhöhter Vitaminbedarf.

Welche Gruppen von Vitaminen kennt man?

Man kann die Vitamine nach ihrer Löslichkeit in Wasser oder Fett unterscheiden. Zu den wasserlöslichen Vitaminen gehören:
Wasserlösliche Vitamine können nicht beziehungsweise nur kurz im Körper gespeichert werden (mit Ausnahme von Vitamin B12).

Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen: Fettlösliche Vitamine können nur zusammen mit Fett aufgenommen werden. Deshalb sollten Sie beispielsweise bei der Zubereitung von Karotten (Vitamin A) oder Brokkoli (Vitamin K) immer etwas Fett verwenden. Fettlösliche Vitamine können im Gegensatz zu den wasserlöslichen im Körper gespeichert werden.
Autoren und Quellen
Weiterführende Themen